Vom Samenkorn bis in die Küche.

Neben ihrem hohen Nährwert und ihrer natürlichen Glutenfreiheit überzeugt Quinoa vor allem durch Geschmack.
Ihre feine, natürliche Nussigkeit verleiht herzhaften Backmischungen eine würzig-nussige Note – ideal für Brote, Pfannkuchen oder als aromatische Alternative zu Paniermehl.

Für alle, die es etwas exotischer mögen, werden die Samen schonend gereift und geräuchert. So entstehen sie als ideale Basis für Taboulé, als Beilage oder Zutat zu asiatischen und lateinamerikanischen Gerichten.
Auch nach dem Kochen bleibt die feine Rauchigkeit erhalten – und trotz der Verarbeitung bleiben die grundlegenden Nährstoffe bewahrt.

Kurze Kochzeit:
Regionale, kleinere Quinoa-Samen sind bereits nach ca. 5 Minuten gar; größere Sorten aus Südamerika benötigen etwa 7 Minuten.

INFO: Natürliche Quinoa-Samen sind von Natur aus mit Saponinen überzogen – einer bitter schmeckenden Substanz, die der Pflanze als Schutz vor Vögeln und Insekten dient.
Schwarze und rote Quinoa-Sorten enthalten in der Regel mehr Saponine als weiße Sorten.

Oft wird empfohlen, Quinoa vor der Zubereitung gründlich zu waschen.
Tatsächlich ist der Großteil der heute erhältlichen Quinoa jedoch bereits entsaponiert oder stammt aus saponinarmen bis saponinfreien Sorten, sodass ein zusätzliches Spülen meist nicht mehr notwendig ist.