Mehrere Flaschen Ginoa- Quinoa Gin, eine größere Flasche in der Mitte mit dem Etikett ‚Ginoa 100% Quinoa Gin‘, in einem dunklen Umfeld

"Wenn GINOA ein Geschlecht hätte, wäre sie weiblich – oder zumindest mehr zur weiblichen Seite von uns allen geneigt.
Stark und zugleich sanft.
Geschmeidig und selbstsicher.
Selbstbewusst, aber niemals laut.

Sie verlangt keine Aufmerksamkeit, wenn sie einen Raum betritt – doch sie erhält sie.”

GINOA – Die Geschichte

Bevor ich überhaupt begann, Quinoa anzubauen, hatte ich bereits die Idee zu GINOA – und in meiner eigenen Naivität ließ ich sogar den Namen patentieren.
Ich hatte keinerlei Erfahrung mit Destillation, keinen Plan und keine Ausrüstung – nur den festen Glauben, dass es möglich sein musste.

Als keine Brennerei Interesse zeigte, beschloss ich, es selbst zu lernen.
Meine Garage wurde zu einem Labor.

Die Herausforderungen kamen schnell:
Wie stelle ich eine funktionierende Maische her? Welche Quinoa nehme ich – roh oder gemälzt?
Wie wird sie gemälzt, wie geröstet?
Welche Enzyme brauche ich? Welche Hefe?
Wie funktioniert eine saubere Gärung?
Und vor allem: Wie lagere ich die Maische, ohne dass sie kippt?
Denn die Temperatur allein konnte über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Es gab verbrannte Ansätze, saure Fehlversuche, klebrige Böden und jede Menge Chaos.
Doch nach Monaten des Lernens und Scheiterns gelang es mir schließlich, einen reinen Quinoa-Alkohol herzustellen. Das war der Durchbruch – und der Moment, in dem eine Brennerei bereit war, mit mir den nächsten Schritt zu gehen.

GINOA wird dreifach destilliert – und bewusst bei 70 % Alkohol gestoppt.
Nicht wie üblich bei 90–95 %, wie es oft bei neutralem Alkohol für die Wodka-Herstellung geschieht.

Durch diesen bewussten Verzicht bleibt mehr vom natürlichen Aroma und Charakter der Quinoa-Maische erhalten.
Das ist nicht der klassische Weg –
aber dann ist GINOA auch kein gewöhnlicher Gin im Regal.

Nach der zweiten Destillation werden die Botanicals hinzugefügt:
Wacholderbeeren, Zitronenschale, Bitterorangenschale, Holunderblüte, Limettenschale, Ingwer und Physalis.

Die Physalis ist dabei nicht nur ein aromatisches Element,
sondern auch eine Hommage an die südamerikanischen Wurzeln der Quinoa-Pflanze.

Diese Botanicals werden zwei Tage lang mazeriert, bevor die dritte und letzte Destillation erfolgt.

Das fertige Destillat wird anschließend auf 46,5 % vol. eingestellt.

Das Ergebnis ist ein frischer, eleganter und eigenständiger

100% Quinoa Gin.

Flasche Gin mit Schwarzem Etikett und weißen Schriftzügen, daneben Text auf weißem Hintergrund, der den Gin als 100% Quinoa Gin aus Deutschland beschreibt, mit einem stilisierten Berg und Hut auf dem Etikett, sowie der Webseite taunsfarmboy.com